Bauen und wohnen in Österreich kann teuer werden

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Bevor man ein Haus baut, eine Wohnung mietet oder generell mit dem Gedanken spielt, in eine neue Gegend zu ziehen, sollte man sich vorher informieren, wie teuer das Wohnen in den verschiedenen Regionen ist. Nicht nur in Deutschland steigen die Wohnpreise, auch in Österreich wird das Wohnen immer teurer. So gehören die Regionen rund um Kitzbühel und die Wiener Nobelbezirke Döbling und Innere Stadt zu den teuersten Wohnbezirken in Österreich.

Das Tiroler Unterland liegt an der Spitze

Im Tiroler Unterland und im Speziellen in Kitzbühel, Reith und Kirchberg werden für eine 100 Quadratmeter große, bezugsfertige Mietwohnung zwischen 15 und 17 Euro pro Quadratmeter verlangt. Dahinter liegen die Wiener Bezirke Innere Stadt, Döbling und auch Hietzing, wo zwischen 11,73 und 14,60 Euro Monatsmiete bezahlt werden muss. Auch das Vorarlberger Rheintal und die Bodenseeregion haben im Ranking der teuersten Wohngebiete aufgeholt und so liegt die Miete zwischen 9 und 11 Euro. An vierter Stelle liegen die Wiener Randgebiete im Nordwesten rund um Klosterneuburg und im Süden, wie Mödling, Baden oder Perchtoldsdorf. In dieser, zugegebenermaßen schönen Wohngegend hat man mit 9 bis 10 Euro monatlich zu rechnen.

Die Seengebiete in Kärnten und Oberösterreich

Die Seengebiete in Kärnten und Oberösterreich gehören auch zu den teuersten Wohngebieten. Urlaub in Österreichs ist immer ein Erlebnis, aber das Wohnen ist doch recht teuer, so müssen in Velden oder Pörtschach für dieselbe Wohnung zwischen 8 und 10 Euro bezahlt werden. Das Gleiche gilt für das oberösterreichische Seengebiet um den Traun- und Attersee.

Informationen zu den besten Wohnungen und Häusern findet man unter anderem hier auf der Plattform von Immobilienscout 24. So kann man nicht nur Angebote aus den angeführten Regionen, sondern aus ganz Österreich finden. Egal ob als Käufer, Verkäufer oder als Vermieter und Mieter.

In Kitzbühel am teuersten

Vor allem in Wien ist festzustellen, dass die Nachfrage nach hochwertigen Liegenschaften immer größer wird. Hier geht es vor allem um den Faktor „Wohnen im Grünen und doch in Citynähe“. Aber auch bei Grundstücken zwischen 500 und 800 Quadratmeter und Einfamilienhäusern bis zu einer Wohnfläche von 140 Quadratmeter liegt das Tiroler Unterland an der Spitze. Für Einfamilienhäuser muss man mit bis zu 1,5 Millionen Euro und für Villen mit bis zu vier Millionen Euro rechnen. In Döbling und Hietzing sind für Einfamilienhäuser zwischen 600.000 und 1 Million Euro hinzulegen, Villen kosten durchschnittlich zwischen 1,75 und 2,6 Millionen Euro. Im Süden Wiens kosten Einfamilienhäuser zwischen 615.000 und 965.000 Euro. So zum Beispiel in Mödling oder Perchtoldsdorf.

Die billigste Wohnstadt ist Kapfenberg

Generell ist die Nachfrage nach Mietwohnungen stark angestiegen. Schuld ist auch hier die Finanzkrise, niemand will sich mehr hoch verschulden und ein eigenes Haus bauen. Die Situation am Mietmarkt ist jedoch begrenzt und so steigen die Mietpreise an. Wenn man die Gesamtheit der Städte und nicht der Nobelbezirke vergleicht, so liegt Innsbruck bei den Miet- und Energiepreisen an der Spitze, gefolgt von Dornbirn und Wien. Am billigsten lebt man im steirischen Kapfenberg, wo man für eine 85 Quadratmeterwohnung im Schnitt nur 414 Euro zu bezahlen hat. Rechnet man noch die Energiepreise hinzu, kommt man zu einer Gesamtbelastung von 573 Euro. Die günstigste Landeshauptstadt ist Eisenstadt, wo die Energie- und Mietpreise um 400 Euro unter jenen von Innsbruck liegen.

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One thought on “Bauen und wohnen in Österreich kann teuer werden”

  1. Hallo Herr Fendt!

    Eine durchaus interessante Statistik die sie da präsentieren.Leider ist man bei der Wahl der Wohnung doch meist eher an die Arbeitsplatznähe gebunden, weshalb Kapfenberg wohl für viele nur der Traum vom Wohnparadies bleiben wird 😉

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