Eigenschaften und Vorteile des Plusenergiehaus

Eigenschaften-Vorteile-Plusenergiehaus.jpg

Schon seit vielen Jahren tauchen vermehrt Begriffe wie Passiv- oder Nullenergiehaus auf, während die Bezeichnung „Plusenergiehaus“ bei vielen Bauinteressenten noch etwas unbekannter ist. Dabei ist es eine ganz besondere Form im Bereich der Immobilien. Das Plusenergiehaus erzielt im Gegensatz zu anderen Gebäuden die besten Energiewerte. Es erzeugt dank der Verwendung neuester, moderner Technologien mehr Energie, als tatsächlich verbraucht wird.

Was bedeutet Plusenergiehaus?

Das Plusenergiehaus erzielt, verglichen zu anderen Gebäudearten wie einem normalen Massiv- oder Fertighaus, die besten Energiewerte. Doch es kommt noch besser: Während die genannten Häuser stets einen gewissen Verbrauch aufweisen, erzeugt das Plusenergiehaus, dank der hervorragend gedämmten Fassade, sogar mehr Energie als für die Erzeugung von Strom, Heizung und Warmwasser verbraucht wird. Um dieses Ziel zu erreichen, kommen alle modernen Technologien aus dem Bereich der Wärmedämmtechnik und der Nutzung regenerativer Energien zum Einsatz. Die luftdichten Gebäudehüllen liegen bei optimal umgesetzten Plusenergiehäusern weit über den Anforderungen, die der Gesetzgeber vorschreibt. Der Energiestandard überragt sogar das Passivhaus. Plusenergie bedeutet eine 100%-ige regenerative Versorgung mit Energie und einen emissionsfreien Betrieb. Die Danhaus GmbH geht mit diesem Trend mit und bietet seit mehreren Jahrzehnten Häuser mit innovativen Energiesparkonzepten. Mit natürlichen Ressourcen wird verantwortlich umgegangen und die Energieeffizienz steht an erster Stelle.

Wie funktioniert die Umsetzung genau?

Im Sommer werden mit Hilfe einer Solaranlage Überschüsse an Strom produziert. Diese können in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Mangelt es im Winter an Sonne zur Stromversorgung, kann der Hauseigentümer den Strom dann aus diesem öffentlichen Netz ziehen. Das Plusenergiehaus begeistert demzufolge mit optimalen Dämmwerten bei einer gleichzeitigen Nutzung von regenerativen Energien. Dabei wird natürlich auch ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz geleistet. Der Standort des Plusenergiehauses sollte jedoch sehr sorgfältig ausgewählt werden. Diese Häuser werden nach Süden ausgerichtet, um über die Fensterverglasung Sonnenenergie aufnehmen und diese dann zum Heizen des Hauses nutzen zu können. Zudem ist eine effiziente Gebäudehülle sehr wichtig. Sie sollte sehr dicht und gut gedämmt sein, damit Wärmebrücken vermieden werden. Beim Bau des Hauses kommen natürliche Materialien und Baustoffe zum Einsatz, sodass es letztendlich mit einer gesunden Luft überzeugt und frei von Wohngiften ist. Somit stellt sich innerhalb des Hauses ein Wohlfühlambiente ein.

Fazit

Das hauptsächliche Merkmal des Plusenergiehauses, das als die Immobilie der Zukunft gilt, ist, dass es dank der ausgezeichneten Dämmung und des Einsatzes von erneuerbaren Energien mehr Energie herstellt, als verbraucht wird. Mit der Photovoltaikanlage, über die das Haus verfügt, werden an heißen Tagen des Jahres Stromüberschüsse erzielt, die in das öffentliche Netz eingespeist werden. Im Winter werden eventuelle Lücken in der Eigenenergieerzeugung damit ausgeglichen. Heizung und Warmwasser werden durch eine eigene Wärmepumpe gewonnen, sodass Nutzer unabhängig von einer Fremdversorgung und den stetig steigenden Kosten sind. Der Bau eines Plusenergiehauses ist zunächst einmal teurer als bei einem herkömmlichen Fertig- oder Massivhaus, doch die Einsparungen sind im Laufe der Jahre groß. Die Mehrkosten machen sich in der Regel schnell bezahlt, denn die Energiebilanz ist über das Jahr betrachtet positiv und auch die Nebenkosten sind überaus gering.

Hat dir der Artikel gefallen?

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *