Gartenpavillon: Eigenleistung hilft beim Sparen

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Ist das Haus gebaut, steht die Gartengestaltung in den Startlöchern. Eine der ersten Aufgaben ist der Bau einer Terrasse. Mehr Komfort als eine einfache Terrasse verspricht ein Pavillon, mit dem eine überdachte und geschützte Sitzmöglichkeit einzieht.

Der Gartenpavillon ist ein echter Klassiker unter den Garten-DIY. Mit seinem Dach und dem Seitenschutz schafft er im Garten einen gemütlichen Sitzplatz, bei dem gemeinsam gegessen und getrunken werden kann. Ein plötzlicher Regenschauer kann die Runde dabei nicht stören, denn durch das Dach und die teilweise geschlossenen Seitenwände ist ein hervorragender Schutz gegeben.

Eigenplanung oder Bausatz: Was ist besser?

Wer von einer wunderschönen Outdoor-Lounge träumt, hat verschiedene Möglichkeiten, sich diesen Traum zu realisieren. Natürlich gibt es allerhand Firmen, die die Planung und den Aufbau des Pavillons übernehmen. Dieser Service und die damit verbundenen Montagearbeiten sind jedoch ausgesprochen kostenaufwendig.

Deutlich günstiger ist hier bereits ein Bausatz. Diesen gibt es für verschiedene Pavillon-Typen und Größen. Die Bausätze halten sämtliche Elemente bereit, die für den Pavillonbau gebraucht werden. Hier sind meistens auch Schrauben, Muttern und Winkel eingeschlossen, sodass ein unkomplizierter Zusammenbau möglich ist. Der Vorteil liegt bei den Bausätzen auf der Hand: Die aufwendige Planung entfällt hier. Der Bausatz eines Gartenpavillons wird mit der Montageanleitung geliefert. Nur das Fundament muss in Eigenregie hergestellt werden.

Die dritte und in den meisten Fällen auch günstigste Variante ist die eigene Planung. Wer bereits diverse Projekte beim Hausbau in Eigenleistung realisiert hat, wird über den Pavillon vielleicht schmunzeln. Dem kompletten Eigenbau geht jedoch immer eine umfangreiche Planung voraus, denn es muss genau abgeklärt werden, wie viel Material gebraucht wird. Hier kann mittlerweile auf diverse Online-Baupläne zurückgegriffen werden.

Materialien für den Gartenpavillon

Grundsätzlich muss man kein professioneller Handwerker sein, um sich den Traum vom Gartenpavillon zu erfüllen. Auch für Heimwerker ist dieses Projekt mit Ruhe und einer guten Planung tatsächlich machbar. Als Grundmaterial für einen Gartenpavillon wird auf Fichtenholz zurückgegriffen. Das sogenannte Konstruktionsvollholz ist recht günstig und lässt sich einfach verarbeiten. Für die Pfosten wird auf Leimholz gesetzt. Dieses ist ausgesprochen stabil. Damit das Konstruktionsvollholz lange hält, muss ein solider Schutz erfolgen. Hier wird auf spezielle Wetterschutzfarbe zurückgegriffen. Diese schafft quasi einen Schutzschild, sodass Feuchtigkeit nicht ins Innere eindringen kann.

Für den Boden des Gartenpavillons sind Nut- und Federdielen empfehlenswert. Diese lassen sich leicht verarbeiten. Ideal sind hier Dielen aus Lärchenholz, da sie deutlich härter sind als es bei Fichte der Fall ist. Eine zusätzliche Oberflächenbehandlung ist hier übrigens nicht erforderlich.

Als Zierelemente können fertige Rankgitter aus dem Baumarkt verwendet werden. Sie geben eines der Grundmaße vor. Am schwierigsten ist der Bau des Pfettenkranzes. Der Pfettenkranz wird später wie ein Ringanker die Pfosten verbinden. Die Pfetten werden überlattet, sodass sie verdeckt sind und nicht wie Hirnholz aussehen. Um die Bodenhölzer mit den Pfosten zu verbinden, wird auf Balkenschuhe zurückgegriffen. Ideal sind Beschläge des Typs B, die auf der Innenseite genagelt werden werden. Die Nut- und Federbretter werden dann auf den Bodenhölzern montiert. Für das Dach werden Rauspund und Sparren in einer zweischaligen Konstruktion verarbeitet. Die Stülpschalung setzt aus schmalen Glattkantbrettern zusammen, die auf den Sparren aufliegen. Während die untere Schalung den Pavillon aussteift, wird die obere Schicht als optisches Element verarbeitet. Für den nötigen Witterungsschutz sorgt die Wetterschutzfarbe. Sie trotzt hohen Temperaturen im Sommer, vermeidet im Winter aber auch, dass zu viel Nässe ins Holz eindringt.

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