Haustypen

Natürlich sind die Geschmäcker aller Deutschen und daher die Baustile bzw. Haustypen sehr verschieden. Die heutige Architektur wird von den neusten und modernsten Technologien zum einmaligen Energiesparen beeinflusst. Wer zurzeit ein Haus bauen möchte, plant in der Regel ein optimales Dach für eine Solaranlage und / oder richtet seine Fensteranlagen in Richtung der energetischen Gesichtspunkten. Auf jeden Fall sind viele Fertighäuser für hohe Ansprüche. Wenn allerdings keine Entwurfs- und Ausführungsplanungen vorhanden sind, ist selten ein perfektes Optimum zu erreichen. Wenn Sie einen Hausbau planen und dauerhaft sparen wollen, sollten Sie sich einmal über einen Architekt oder Ingenieur nachdenken.

Die Vielfältigkeit aller Haustyp

Wenn Sie sicher sind und ein Haus bauen möchten, stellen Sie sich sicherlich die Fragen, welcher Haustyp für Sie als ideal erscheint. Die Wahl Ihres Haustyp sollten Sie genauestens überlegen. Sie haben die Auswahl zwischen einem Bungalow, eines Einfamilien- und / oder Doppelhauses, eines Reihenhauses, eines Holzhauses, eines Blockhauses, einer Villa, eines Landhauses oder eines Fachwerkhauses.

1. Blockhaus

Ein Blockhaus ist ein Haustyp, welches aus Baumstämmen oder aus Holzbalken besteht. Durch die Schlichtheit und Beständigkeit eines Blockhauses sind diese von den Bergen sogar bis Skandinavien weit verbreitet. Die Innen- und Außenwände werden im Regenfall horizontal aus Baumstämmen errichtet. Um eine Dichtigkeit der Wände zu garantieren, werden die Baumstämme mittels eines Nut- und Federsystems sowie zusätzlicher Fugendichtungsbändern angebracht. Normalerweise werden bei deutschen Blockhäusern einheimische Nadelhölzer benutzt. Die Außenwände sind zur Stabilität sehr wichtig. Daher sind bei diesem Haustyp nur kleine Tür- und Fensteröffnungen zulässig.

2. Bungalow

Der Bungalow weist meist nur ein Geschoss auf und ist daher ein flacher Haustyp. Generell sind besitzen Bungalows Flachdächer. Auf einer Seite kann ein Bungalow auch ein Dachgeschoss haben. Allerdings darf dieses Dachgeschoss niemals als eine vollständige Etage gelten. Auch ein Keller ist bei diesem Haustyp möglich, sobald die Heiz- und Hausanschlüsse im Wohnraum nicht untergebracht werden können. Dieser Haustyp ist freistehend. Sie haben darüber hinaus die Möglichkeit ein Bungalow unmittelbar an einer Garage anzubauen. Größtenteils werden Bungalows hier in Deutschland gern als Ferienimmobilie angeboten.

3. Doppelhaus

Ein Doppelhaus ist in Prinzip ein Mehrfamilienhaus. Dieser Haustyp hat zwei unterschiedliche Eingänge und Treppenhäuser. Doppelhäuser haben dieselben Ähnlichkeiten wie einem Einfamilienhaus. Beide Haushälften sind identisch. Nur in der Mitte der Haushälften ist eine Trennwand aufgestellt. Hierbei ist auf jeden Fall wichtig, dass diese Trennwand in beide Richtungen eine Körper- und Luftschallübertragung bekommt. Jener Haustyp hat entweder die Vor- oder Nachteile, je nach Ansicht, eine geringere Grundstücksbreite sowie verschiedene Einrichtungszeiten. Selbst Garagen können sich im oder an einem Doppelhaus befinden, müssen aber nicht. Ein Doppelhaus ist prinzipiell nicht besonders kostenintensiv, da dieser Haustyp ziemlich wenig Energie, Material und Fläche benötigt.

4. Einfamilienhaus

Ein Einfamilienhaus ist genau das Richtige für eine komplette Familie. Es gibt unterschiedliche Einfamilienhäuser. Dieser Haustyp haben entweder ein oder zwei Etagen. Ein Einfamilienhaus ist die persönlichste Wohnform, welche es womöglich gibt. Im Gegensatz zu anderen Haustypen sind Einfamilienhäuser freistehend und niemals mit anderen Haustypen verbunden. Ein Einfamilienhaus ist in der Regel von allen Seiten begehbar und hat meist einen Garten vorhanden. Durch die freistehende Bauweise können auch Nachteile bei der Konstruktion und hinsichtlich des Energieverbrauchs aufkommen. Trotz hoher Hausbaukosten ist dieser Haustyp einer der beliebtesten Wohnformen in Deutschland. Bei Einfamilienhäusern ist es möglich, diese jederzeit beliebig zu erweitern. Wenn nachträglich ein Keller oder ein Dachboden ausgebaut werden soll, ist es auf jeden Fall, auch in Eigenleistung, möglich.

5. Energiesparhaus

Ein Energiesparhaus ist ein Niedrigenergie-, ein Null-, ein Passiv- und / oder ein Plusenergiehaus. Dieser Haustyp schont alle Ressourcen und vor allem die Kosten. Die Energiesparhäuser werden unter den oben genannten Wohnformen unterschieden. Hierbei stellt sich heraus, dass ein Plusenergiehaus eine fortschrittlichste Variante ist. Durch die Verwendung von Wärmeaustauschern, Solarenergie- und Wärmespeicheranlagen können Sie von der überschüssigen Energie profitieren. Daher ist ein Energiesparhaus kosteneffizienter.

6. Fachwerkhaus

Ein Fachwerkhaus stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist mit einem Riegelhaus gleichzusetzen. In der Regel besteht die tragende Konstruktion aus Holz, welches mit Ziegelwerk befüllt wird. Eine derartige Bauweise zeigt eine besondere Beständigkeit auf und wird noch heute häufig angewendet. Die Außen- und Innenseite werden mit ausreichender Dämmschicht versehen. Für die Konstruktion eines Fachwerkhauses werden einheimische witterungsbeständige Hölzer, wie zum Beispiel: Eiche oder Tanne, verwendet.

7. Fertighaus

Wenn Sie sich die Mühe eines Hausbaus machen möchten, können Sie sich für ein Fertighaus entscheiden. Dieser Haustyp ist schon industriell gesehen vorgefertigt und muss nur noch, wie Bausteine, zusammengeführt und zusammenmontiert werden. Niemand erkennt, ob es ein Fertighaus oder ein anderer Haustyp ist. Es gibt keine äußerlichen Unterschiede zu sehen. Der beinahe einzige Unterschied besteht darin, dass ein Fertighaus komplett bei einem Unternehmen angefertigt, innerhalb weniger Tage oder Wochen angeliefert und im Anschluss daran zusammenmontiert werden. In diesen „Bausteinen“ sind bereits alle wichtigen Elemente, wie zum Beispiel: Elektrik sowie die Wasserentsorgung und -versorgung, verlegt. Für die Errichtung eines Fertighauses muss zumal bereits eine ausgehärtete Betonbodenplatte vorhanden sein, worauf der Haustyp nunmehr errichtet werden kann. Die Kosten bei einem Fertighaus sind vergleichbar mit einem selbst errichteten Haus. Nur, dass Sie hierbei eine vorteilhafte Zeitersparnis haben.

8. Landhaus

Warum nicht auf das Land ziehen? Landhäuser können nicht gemütlicher sein. In vielen Fällen sind Landhäuser meist alte Bauernhöfe, welche in Einfamilienhäusern umfunktioniert wurden. Passend zum Landhaus können bei der Inneneinrichtung auch der Landhausstil beibehalten werden. Dieser Haustyp ist bei jeder Bevölkerungsschicht sehr beliebt. Allerdings ist eine Restaurierung eines Landhauses ziemlich kosten- und zeitintensiv.