Terrasse renovieren – welche Geräte werden benötigt?

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Die Terrasse ist ein Blickfang und in den Sommermonaten Ruhezone, Partymeile und Kinderspielplatz in einem. Noch dazu sind Terrassen ganzjährig Wind und Wetter ausgesetzt. Dies geht nicht spurlos am beanspruchten Außenbereich vorüber. Mit den Jahren zeigen sich Risse im Beton, lose Fliesen oder Moosbewuchs. Die anstehende Sanierung gibt nicht nur Gelegenheit, Schäden zu beheben, sondern liefert auch den Anreiz kreativ zu werden und eigene Gestaltungswünsche umzusetzen.

Die Vorbereitung der Sanierung

Ist der alte Bodenbelag komplett marode und beschädigt, sollte dieser bis auf den Beton entfernt werden. Für die Reinigung der Betonfläche kommt ein Hochdruckreiniger zum Einsatz. Bevor ein neuer Belag aufgebracht wird, sollte überprüft werden, ob der Untergrund auch wirklich dicht ist. Es lässt sich leicht testen, ob sich Flüssigkeit in den Fugen staut. Wird Wasser auf den Beton gegossen, sollte die Flüssigkeit innerhalb weniger Minuten in den Beton einziehen. Ist dies nicht der Fall, sollte der Beton zunächst unter Zuhilfenahme einer Schleifmaschine abgeschliffen werden.

Die Komplettsanierung

Sind Schäden am Fundament vorhanden, ist die Komplettsanierung angezeigt. Für die Komplettsanierung werden folgende Werkzeuge und Materialien benötigt:

  • Bohrmaschine
  • Bohrhammer
  • Terrassenfliesen
  • Maßband oder Zollstock
  • Silikon
  • Schleifmittel
  • Fliesenkleber
  • Fugenmasse

Die Komplettsanierung der Terrasse sollte einem Fachmann überlassen werden. Wer hierbei ungenau arbeitet, riskiert Sprünge in den Keramikfliesen. Einfacher lässt sich mit Holzfliesen arbeiten, welche ein Klicksystem besitzen. Keramik- oder Steinfliesen erweisen sich als haltbarer und witterungsbeständiger. Nicht überdachte Terrasse sollten nicht mit Steingutfliesen versehen werden. Die Fliesen nehmen Wasser auf und sind nicht frostsicher. Steinzeugfliesen sind hart und bruchsicher und daher für die Sanierung der Terrasse sehr gut geeignet.

Die schnelle Sanierung der Betonterrasse

Der alte Betonbelag ist unansehnlich geworden? Mit wenigen Handgriffen kann eine ansprechende Holzterrasse entstehen. Der alte Betonbelag wird an Ort und Stelle belassen und stellt das ideale Fundament dar. Als Unterkonstruktion wird robustes Hartholz verwendet. Es sollte bedacht werden, dass das Material direkten Kontakt zum feuchten Untergrund besitzt. Thermo-Buche bietet sich hierbei besonders an.

Für das präzise Arbeiten sind Handkreissägen die beste Alternative. Stichsägen erweisen sich zwar als praktischer und vielseitiger, mit der Handkreissäge lassen sich die für die Terrassenkonstruktion notwendigen geraden und winkelgenauen Schnitte am saubersten durchführen.

Der Belag ist schnell aufgebracht, wenn vorgefertigte Holzfliesen verwendet werden. Diese sind in unterschiedlichen Abmessungen im Handel und müssen nicht extra zugeschnitten werden. Das Klicksystem spart die Verschraubungen. An den Kanten sollte jedoch ein umlaufend verschraubtes Brett für Stabilität sorgen. Für Bohr- und Schraubarbeiten geeignet ist die Schlagbohrmaschine. Dieses Werkzeug erweist sich als Allrounder beim Terrassenbau und wird auch mit Porenbeton und Hartholz problemlos fertig.

Gestaltungsideen für lose Betonplatten

Lose Betonplatten lassen die Terrasse schnell unattraktiv und marode erscheinen. Wer hier nicht komplett sanieren möchte, kann sich behelfen und die losen Platten einfach mit kreativen Gestaltungsideen kaschieren. Die Terrassen lassen sich durch die Schaffung von Terrasseninsel auflockern. Je nach Größe der Terrasse werden dazu einige Bodenfliesen entfernt.

Nun können Blumenkästen aufgestellt oder die Pflanzen direkt in die Erde gebracht werden. Hochbeete oder Miniteiche sind weitere Gestaltungsideen. Auch ein Sandkasten lässt sich integrieren. Dafür werden die losen Betonplatten ebenfalls entfernt. Die Sandkiste wird aus gehobelten Brettern hergestellt und sollte den freigelegten Bereich passgenau ausfüllen.

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