Energieeffizientes Bauen

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Das Eigenheim ist einer der beliebtesten Mittel um Kapital anzulegen. Natürlich sollen die eigenen vier Wände, gerade in der Zeit steigender Energiekosten, so gut es geht zur Schonung des Geldbeutels beitragen.

Jedoch sind die Maßnahmen, die zur Schonung beitragen immer mit hohen Kosten verbunden und nicht jeder hat das Kapital für etwa eine Solaranlage, die für ein Typisches Einfamilienhaus schon zwischen 12.000 und 15.000 Euro zu Buche schlagen kann. Daher hilft der Staat bei der Finanzierung von Bauvorhaben dieser Art. Näheres dazu finden Sie auch in unserem Artikel über das Energiesparhaus.

Folgende Maßnahmen werden durch die KfW und der Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Bank gefördert

  • Dämmung der Außenwände
  • Dämmung der Dachflächen
  • Fenster mit Dreifachverglasung
  • Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • Einbau einer effizienten Heizungsanlage
  • Einbau einer solarthermischen Anlage (Dach)
  • Einbau einer Photovoltaikanlage (Dach)
  • Sonnenschutz und sommerlicher Wärmeschutz
  • Energetische Fachplanung und Baubegleitung

Dämmung der Außenwände

An gängige Außenwände können zusätzliche Wärmedämmstoffe angebracht werden. In der Regel werden diese zusätzlichen Dämmstoffe außen angebracht. Geeignete Materialien sind Putz, Holz, mineralische Platten oder Vorsatzmauerwerk als Verkleidung.

Dämmung der Dachflächen

Bei einem Satteldach verwendet man z.B. Glaswolle, welche auf oder unter die Dachkonstruktion befestigt wird. Bei einem Flachdach wird die Dämmung in verschiedenen Aufbauarten unter die Dachkonstruktion angebracht.

Fenster mit Dreifachverglasung

Die heute auf dem Markt verfügbaren Zweifachverglasungen erfüllen in der Regel die Mindestanforderungen der Energiesparverordnung. Fenster mit Dreifachverglasung sind noch energiesparender. Bei den meisten geförderten Neubauprojekten werden Fenster mit Dreifachverglasung verwendet.

Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

Lüftungsanlagen verhindern Feuchtigkeit und Geruchsbildung und vermeiden damit die Bildung von Schimmel. Dadurch erhöht eine Lüftungsanlage die Wohnqualität enorm. Besonders wirksam bei der Energieeffizienz ist eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Wärme bei der Abluft wird für die Erwärmung der Zuluft genutzt und dadurch spart man Heizkosten.

Einbau einer effizienten Heizungsanlage

Öl und Gasheizungen sparen viel Energie, wenn man die Warmwassergewinnung und die Heizungsanlage mit einer Solaranlage kombiniert. Nachwachsende Rohstoffe z.B. Holzpellets sind geeignet für die Energiegewinnung in Biomassekesseln.

Wärmepumpen nutzen die Energie unter dem Boden oder die Wärme in der Außenluft.

Mini-Block-Heizkraftwerke erzeugen neben der Wärme für Heizung und Warmwasser auch Strom für den Eigenbedarf und den Überschuss für die Einspeisung.

Einbau einer solarthermischen Anlage (Dach)

Bei der solarthermischen Anlage werden neben den Kollektoren noch weitere Geräte benötigt. Neben den Kollektoren braucht man noch Speicher, Verteilleitungen, eine Pumpe und eine Reglungseinheit.

Einbau einer Photovoltaikanlage (Dach)

Photovoltaikanlagen wandeln Sonnenstrahlung in elektrische Energie um. Diese kann zum Eigenbedarf oder zur Einspeisung verwandt werden. Wird neben dem Eigenbedarf, die darüber hinaus gewonnene Energie zur Einspeisung genutzt, spricht man von Plusenergiehäusern.

Sonnenschutz und sommerlicher Wärmeschutz

Beim sommerlichen Wärmeschutz wird durch effiziente Dämmung von außen nach innen eine Überhitzung vermieden. Sonnenschutz bieten außen liegende Rollos und Markisen. Eine Sonnenschutzverglasung kann ebenso sinnvoll sein.

Energetische Fachplanung und Baubegleitung

Eine energetisch Fachplanung und qualifizierte Baubegleitung ist nötig, wenn ein Neubau eines KfW-Effizienzhaus 40 oder 55 entsteht. Durch die Betreuung eines qualifizierten Sachverständigen hat der Bauherr die Sicherheit, dass der geplante energetische Standard eingehalten wird.

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