Die Baugenehmigung: Das gibt es zu beachten

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Die Baugenehmigung

Endlich ein eigenes schönes Haus mit Garten für die Kinder besitzen und sich nicht mehr mit Vermietern rumschlagen müssen. Den Traum vom Eigenheim träumen viele Menschen. Schließlich setzten auch einige diesen Traum in die Realität um. Doch bevor es so weit ist, muss viel geplant und durchdacht werden.

Mal abgesehen von der Finanzplanung braucht es das richtige Grundstück, einen Architekten und, was oftmals noch viel dringender benötigt wird, eine Baugenehmigung. Schließlich ist hierzulande vieles genehmigungspflichtig. Und der Bürokratieirrsinn kennt auch bei der Baugenehmigung oft keine Ausnahmen.

Die Baugenehmigung

Die Baugenehmigung

Die Baugenehmigung

Vielerorts wird eine Baugenehmigung nicht nur für den Hausbau benötigt. Auch für den An- beziehungsweise Ausbau eines Hauses, für den Bau eines Wintergartens, eines Carports, Balkons oder sogar für ein Gartenhaus wird manchmal eine Baugenehmigung benötigt. Problematisch ist, dass es diesbezüglich deutschlandweit keine einheitlichen Regelungen gibt. Denn größtenteils unterliegt das Baurecht in Deutschland dem Länderrecht.

So kann es sein, dass man in dem einen Bundesland eine Baugenehmigung für ein Gartenhaus braucht, in dem Nachbarbundesland aber nicht. Daher ist es wichtig, dass man sich rechtzeitig genau über die Bestimmungen im jeweiligen Bundesland informiert.

Allerdings sei an dieser Stelle gesagt, dass eine Internetrecherche zwar schnell verläuft und vielleicht auch zu richtigen Ergebnissen führen kann. Auf der sicheren Seite ist man jedoch, wenn man sich vor Ort bei der jeweiligen Gemeinde oder Stadt informiert, in der man wohnt beziehungsweise, in der das Bauvorhaben umgesetzt werden soll. In einem seperaten Artikel habe ich 10 Tipps für eine optimale Bauplanung zusammengefasst die jedem angehende Bauherren bei der Planung des eigenen Hausbau sehr behilflich sein wird.

Danach kann man auch schon mit der Beantragung der Baugenehmigung loslegen.

Der Antrag für die Baugenehmigung

Hat man die Frage nach der Notwendigkeit einer Baugenehmigung erst einmal beantwortet, kann es auch schon an die Beantragung gehen, falls eine Genehmigung erforderlich ist. Schließlich ist es mit Nachfragen allein nicht getan.

Der Antrag selbst besteht meist aus Standardformularen, die ausgefüllt werden müssen. Zudem muss generell noch ein Bauentwurf vom Architekten oder dem mit dem Bau beauftragten Ingenieur unterzeichnet und mit beigelegt werden. Dies hat den Grund, dass die Gemeinde natürlich vorab wissen möchte, was genau gebaut werden soll und dass dafür auch eine Fachperson beauftragt wurde, die die Verantwortung für das Bauvorhaben übernimmt.

Für den eigentlichen Antrag der Baugenehmigung sollte man sich Ruhe und Zeit nehmen.

Schließlich ist das Beamtendeutsch manchmal nicht ganz leicht zu verstehen. Vielleicht ist es dann auch sinnvoll, den Antrag gemeinsam mit dem Architekten oder Ingenieur auszufüllen. Denn nichts ist an diesem Zeitpunkt ärgerlicher als eine Ablehnung aufgrund eines falsch angekreuzten Kästchens oder eines anderen inhaltlichen Fehlers. Das bedeutet dann nämlich im Allgemeinen nicht nur, dass der Antrag erneut gestellt werden muss. Es bedeutet vor allem, dass sich das Bauvorhaben weiter verzögert.

Hat man jedoch gewissenhaft alle nötigen Papiere und Anträge ausgefüllt vorliegen, müssen diese bei der zuständigen Gemeinde eingereicht werden, auch wenn oft das Landratsamt für das Baugeschehen zuständig ist. Am Besten gibt man den Antrag persönlich ab. So ist dann sichergestellt, dass alle nötigen Papiere vorhanden sind und die Gebühr kann auch gleich entrichtet werden.

Schließlich werden die Anträge für eine Baugenehmigung erst dann bearbeitet, wenn auch die Gebühren beglichen sind. Wie hoch diese im Einzelnen sind, hängt von dem jeweiligen Bundesland ab.

Bauen ohne Baugenehmigung?

Ein Bauvorhaben ohne Baugenehmigung umzusetzen ist in aller Regel keine gute Idee, selbst wenn es sich dabei nur um ein Gartenhäuschen handelt. Ist dafür eine Baugenehmigung notwendig, dann sollte diese auch eingeholt werden. Ansonsten können große Probleme auf einen zukommen. Schließlich hätte man in so einem Fall illegal gebaut.

Im schlimmsten Fall kann es dann dazu kommen, dass das betroffene Objekt vollständig abgerissen werden muss.

Der Hausbau bedarf aber nicht immer einer Baugenehmigung. Gibt es einen Bebauungsplan, so braucht es zwar eine Erlaubnis zum Hausbau, aber nicht zwangsläufig auch eine Baugenehmigung.

Gerne würde ich Ihre Meinung dazu lesen! Hatten Sie schon einmal die Notwendigkeit eine Baugenehmigung für Ihr Bauprojekt zu beantragen? Ich freue mich auf Ihr Kommentar.

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