Die wichtigsten Heizungsarten unter der Lupe

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Eine Frage, die jeden künftigen Besitzer eines Neubaus beschäftigt, ist, welche Heizungsart er denn installieren lassen soll. Es gibt zahlreiche Varianten, aus denen er wählen kann, dennoch sollten sich Hausbesitzer von Experten beraten lassen.

Diese Heizungen unterscheiden sich nicht nur durch die Technik und den Preis, sondern auch durch die Energiekosten, die sie generieren. Dazu kommt, dass umweltbewusste Hausbesitzer heutzutage auch mehrere umweltfreundliche Heizungsarten in Betracht ziehen können.

Welche Heizungsart für den Hausbau?

Die am weitesten verbreitete Heizungsart in Deutschland sind Gasheizungen bzw. Gasbrennwert-Therme. Dies, weil sie viele Vorteile haben, mit einer modernen Technik versehen sind und eigentlich relativ preiswert sind. Darüber hinaus lassen sie sich mit erneuerbaren Energien kombinieren und können auch nachträglich bei Altbauten zum Beispiel nach der Sanierung eingebaut werden.

Auf Platz zwei befinden sich die Ölheizungen, die mit Ihren Heizkörper in rund sechs Millionen deutschen Haushalten anzutreffen sind. Moderne Ölheizungen heizen sparsam und ressourcenschonend, benötigen keine Infrastruktur wie Gasheizungen (Gasanschluss und Gasleitungen) und verleihen völlige Unabhängigkeit, auch in der Beschaffung des Brennstoffs.

Eine neuartige Heizungsart ist die Pelletheizung – eine umweltschonende Alternative zu den Heizungen mit Gas und Öl. Sie ist aber nicht nur sehr umweltfreundlich, sondern damit spart man auch stark an Brennstoffkosten. Ob sich das Heizen mit gepressten Holzresten lohnt, hängt dabei nicht nur von der persönlichen Einstellung, sondern auch von der Durchführbarkeit ab.

Holz war schon immer eine Energiequelle gewesen. Der Brennstoff, der schon seit Jahrhunderten bei der Erzeugung von Brennstoff und Licht genutzt wurde, gehört heute zu den beliebtesten Energiequellen.

Holzheizungen werden immer noch weitgehend installiert, denn sie sind nicht sehr teuer und sogar billiger als Gasheizungen. Die Voraussetzung ist ein Schornstein und ein wasserbetriebenes Heizsystem.

Mit modernen Holzöfen ist es zudem möglich, umweltfreundlich mit zu heizen. Sollte die Heizung mit einem Speichertank versehen sein, funktioniert das System noch effizienter – vorausgesetzt, das Holz ist trocken und sauber. Diese Heizungsart kann mit Solarpanelen kombiniert werden. Sobald die Sonne auf dem Himmel steht, kann man aufhören, mit Holz zu heizen.

Ebenfalls neuartig ist die Heizung mit einer Wärmepumpe. Dabei handelt es sich um eine Apparatur, die mit Hilfe technischer Arbeit und zugeführter Arbeitsenergie thermische Energie aus einem Medium mit niedrigen Temperaturen gewinnt. Die Funktionsweise einer Wärmepumpe ist ein ziemlich einfaches Prinzip. Die Wärmepumpe enzieht die Wärme aus dem Inneren der Erde, der Luft oder dem Grundwasser. Der finanzielle Aspekt einer Wärmepumpeheizung lässt sich durchaus sehen. Es gibt dafür auch Fördermittel vom Staat und die damit versehen Immobilie gewinnt an Marktwert.

Ein gesamtes Haus mit Strom heizen, das klingt schon ein bisschen zu viel. Es gibt allerdings sogenannte Elektroheizungen, die vor allem als Fußbodenheizungen zum Einsatz kommen. Um die Energiekosten im Rahmen zu halten, kann man diese mit Hilfe von Sonnenenergie, einem Pelletskamin oder einer Luftwärmepumpe betreiben.

Die Heizenergiequelle Sonne belastet die Umwelt ganz bestimmt am wenigsten. Mit einer Solarheizung allein kommt man allerdings nicht aus und man muss diese mit anderen Systemen komplettieren. Solarthermie eignet sich jedoch bestens dazu, die Energiekosten im Haus zu senken.

Solarthermie mit Wärmepumpe, Pellets oder auch konventionelle Heizungen zu kombinieren – all das ist möglich. Informieren Sie sich noch vor Ihrem Hausbau über eine geeignete Heizungsart. Sie finden dazu im Internet einige gute Heizung Onlineshop und Websites zum Thema Heizungsarten für den Neubau. Neben der Heizung kann man mit einer Solaranlage auch das Wasser erwärmen.

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