Rund um das Thema Schweißen

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Nicht umsonst erfordern professionelle Schweißarbeiten einen erfahrenen Experten: Bauteile und Konstruktionen müssen fachgerecht gefertigt werden, da diese oft hohen Belastungen ausgesetzt werden. Dabei sind die Anwendungsfelder vielfältig, Schweißtechniken werden im Stahlbau, der Heizungs- und Kesselfertigung und bei der Fahrzeugreparatur eingesetzt. In allen Bereichen ist die Einhaltung von Vorgaben und Richtlinien erforderlich.

Im Folgenden sollen einige wichtige Tipps zum Thema Schweißen gegeben werden. Neben der schon genannten Ausbildung sind natürlich auch hochwertige Schweißgeräte für den Erfolg entscheidend, weshalb hier auf die Produkte namhafter Firmen zurückgegriffen werden sollte. Diese garantieren einwandfreie Ergebnisse, denn oft ist eine Schweißnaht eine sicherheitsrelevante Stelle. Dabei ist es egal, ob es um Schweißarbeiten am Auto, in der Industrie oder auf der Baustelle geht.

Schutzmaßnahmen beim Schweißen

Wie auch jeder Laie weiß, sind beim Schweißen hohe Temperaturen im Spiel. Dies erfordert natürlich entsprechende Schutzmaßnahmen, wie etwa feuerfeste Kleidung, ein sogenanntes Schweißschild und allgemeine Brandschutzvorkehrungen. All dies schützt in Kombination den Arbeiter und das Umfeld vor Verletzungen.

Um die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen zu verstehen, ist es nötig etwas über die Gefahren beim Schweißen zu wissen. Generell lassen sich diese in drei Kategorien einteilen:

  • Gefahren durch Elektrizität
  • Gefahren durch Werkstoffe
  • Gefahren durch Arbeitsweise

Gerade letztere sind oft nicht unmittelbar zu erkennen. So entstehen beispielsweise beim Schweißen mikroskopisch kleine Partikel, die vom Menschen eingeatmet werden können. Je nach eingesetztem Schweißverfahren unterschieden sich diese in der Art ihres Gefährdungspotenzials für den Menschen. Gerade deshalb ist es wichtig, neben dem richtigen Equipment für eine ausreichende Belüftung der Werkstatt oder Werkshalle zu sorgen. Auch eine Atemschutzmaske ist eine sinnvolle Anschaffung, hier sollte darauf geachtet werden, dass diese der benötigten Schutzstufe FFFP1, FFFP2 bzw. FFFP3 genügt. Fachhändler helfen Ihnen bei Fragen gerne weiter.

Vor dem Beginn des Schweißens müssen die entsprechenden Nahtstellen der Teile gründlich gereinigt werden. Dies sorgt für eine robuste Verbindung und beugt Problemen vor. Außerdem muss die für das Schweißen erforderliche Wärme durch einen Brenner zugeführt werden.

Das richtige Verfahren für den Werkstoff

Unterschiedliche Werkstoffe machen unterschiedliche Schweißverfahren notwendig. Besonders bei der großen Wärmeeinwirkung und dem darauffolgenden Verhärten des Stoffes können bei nicht sachgemäßen Schweißen Probleme auftreten. So sind beispielsweise bei speziellen Verfahren, wie dem Schmelzschweißen, eine Vorwärm- sowie eine Abkühlphase einzuhalten. Diese garantieren eine sichere Verbindung des Materials.

Die am häufigsten verwendeten Verfahren beim Schweißen sind das MIG- und MAG-Schweißen. Diese nutzen eine stromführende Elektrode, um einen Lichtbogen zwischen zu schweißendem Teil und der Elektrode zu erzeugen. Die sehr hohe Schweißgeschwindigkeit ist der große Vorteil dieser Methode und auch dafür verantwortlich, dass die MIG- und MAG-Verfahren derart häufig Anwendung finden.

Als Alternative hierzu ist das E-Schweißen zu nennen, welches ebenfalls einen Lichtbogen verwendet. Der bei diesen extrem hohen Temperaturen einsetzende Schmelzvorgang lässt eine Schlacke entstehen, die die Schweißstelle versiegelt und für eine feste Verbindung sorgt.

Für ein effektives und sicheres Schweißen sind Erfahrung und das richtige Equipment essentiell. Gerade Unerfahrene sollten hier lieber einen Experten zu Rate ziehen, um jegliche Gefährdung auszuschließen und ein professionelles Ergebnis zu garantieren.

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