Das 1×1 der Lichtplanung im eigenen Zuhause

Lichtplanung-1x1-Header.jpg

Wohnkomfort und Funktionalität eines Hauses hängen entscheidend von der Lichtplanung ab. Das Zusammenspiel von direkter und indirekter Beleuchtung muss dabei immer optimal geplant werden, um das Maximum aus dem eigenen Heim herauszuholen. Am besten wird schon bei der Hausplanung auf das Licht eingegangen.

Die Lichtplanung im eigenen Heim ist gar nicht so leicht, wie häufig angenommen wird. Eine Vielzahl an Aspekten muss hier angefangen von der Wahl des Leuchtmittels bis zur korrekten Ausrichtung der Lampen berücksichtigt werden. Dabei ist eine möglichst konkrete Lichtplanung wichtig und bringt entscheidende Vorteile mit, die sich später insbesondere beim Wohnkomfort bemerkbar machen.

Grundriss gibt den Ton an

Wie genau Deckenleuchten, indirektes Licht und Wandleuchten aufgeteilt werden, hängt von der Raumaufteilung im Haus ab. Schon beim Blick auf den Grundriss eines Raumes sollte klar sein, wo sich die einzelnen Möbel befinden werden. Ist das Zimmer bereits fertig eingerichtet, werden die Lampen danach aufgeteilt. Die Deckenleuchten sind in jedem Raum ein wichtiges Basiselement. Sie sollten so zentral wie möglich an der Decke befestigt werden, damit sich das Licht gut auf den gesamten Raum aufteilen kann. In einem großen Zimmer sollte mit mehreren Deckenleuchten gearbeitet werden, um zu verhindern, das einige Bereiche nicht ausreichend Licht erhalten.

Einfache Deckenleuchten bieten Vorteile

Neben der Wahl der richtigen Position kommt es auf die Auswahl der idealen Deckenleuchte an. Auch hier haben sich in den letzten Jahren verschiedene Lösungen durchgesetzt. Deckenleuchten gibt es mit und ohne Lampenschirm. Lampenschirme verändern das Licht immer ein wenig. So wird es gedämpft oder erhält eine andere Farbe. Es gibt Deckenleuchten, in denen mehrere Leuchtmittel in einer Reihe angeordnet sind. Teilweise befinden sich diese in beweglichen Halterungen, sodass das Licht nach Belieben gekippt und gedreht werden kann. Eine Optimierung für die eigene Nutzung ist damit entscheidend.

Die schwenkbaren Deckenleuchten bieten sich insbesondere für die Anwendung in Arbeits- und Funktionsräumen und der Küche an. Die Deckenspots lassen sich mit verschiedenen Leuchtmitteln betreiben, wobei der Fokus auf warmweißen LEDs liegt. Während Einbaudeckenleuchten eher kompliziert zu montieren sind, bieten einfache Leuchten den Vorteil, dass sie sich rasch installieren lassen und zudem bei Bedarf ausgetauscht werden können. So kann auf eine neue Nutzungsart des Raums reagiert werden.

Leuchten im Boden

LED-Spots lassen sich nicht nur in der Decke einsetzen. Sie können auch problemlos in den Boden integriert werden und so von unten den Raum beleuchten. Möglich ist die Integration solcher Lampen insbesondere noch während der Bauphase, danach ist die Montage mit einem höheren Aufwand verbunden, der sich natürlich auch in den Kosten bemerkbar macht. Grundsätzlich ist eine Einbindung dieser Bodenleuchten sowohl im Keller als auch im Flur möglich. Der Austausch der hier verarbeiteten Leuchtmittel ist natürlich nicht ganz so leicht, da die Lichtgestaltung von dem vorgegebenen Hohlraum im Boden abhängig ist.

In Wohn- und Kinderzimmern wird im besten Fall auf einen Mix aus verschiedenen Lampen und Lichtquellen gesetzt. Lichtschienen mit Einbaustrahlern sind eine sehr gute Wahl, da sie die sichere Verteilung des Lichts durch den ganzen Raum ermöglichen. Im Kinderzimmer wird dabei bevorzugt auf warmes Licht zurückgegriffen. Schulkinder brauchen am Schreibtisch oder am Bett ein zusätzliches Licht, um problemlos lesen zu können. Hier kann durch kleine Tisch- oder spezielle Leselampen nachgeholfen werden.

(Visited 5 times, 1 visits today)

Hat dir der Artikel gefallen?

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *