Mehr Deutsche entscheiden sich für Fertighäuser

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Fertighäuser werden deutschlandweit immer beliebter. Schaut man sich die vielen Vorteile der modernen Bauweise an, verwundert dies nicht. So war 2018 jedes fünfte neue Eigenheim ein Fertighaus – Tendenz steigend. Doch was macht das Fertighaus so beliebt?

Fertighaus-Quote steigt auf über 20 %

Wer dem Traum vom Eigenheim nicht länger nachjagen, sondern diesen umsetzen möchte, muss sich für eine der gängigen Bauweisen entscheiden. Neben der weit verbreiteten Massivbauweise macht seit einigen Jahren noch ein anderer Haustyp von sich reden: das Fertighaus. Wie eine aktuelle Untersuchung von Branchenradar.com ergeben hat, entscheiden sich immer mehr Deutsche für ein Fertighaus. 2018 war jedes fünfte neu gebaute Eigenheim ein Fertighaus. Vor allem die Nachfrage nach schlüsselfertigen Angeboten ist schnell angestiegen. Diese Variante, bei der vom Beginn bis zur Fertigstellung alle Arbeiten aus der Hand eines einzigen Generalunternehmens stammen, gehört mit einem Marktanteil von 48 % zu den beliebtesten Formen des Fertighauses.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit beim Hausbau

Warum sich der Markt so entwickelt hat, verwundert nicht, wenn man einen Blick auf die vielen Vorteile von Fertighäusern wirft. Möchte man ein Einfamilienhaus bauen, bieten sich Fertighäuser ebenso an wie für Zweifamilienhäuser oder Bungalows. Der Markt ist ständigen Änderungen unterworfen. Weil sich Fertighausanbieter stets der Nachfrage ihrer Kunden anpassen, ist heutzutage nahezu alles möglich.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz beim Hausbau sind eines der zentralen Themen beim Fertighaus. Indem mit nachhaltigen Rohstoffen gearbeitet wird, wird nicht nur die Umwelt geschützt, sondern es entsteht auch ein großes Einsparpotenzial. Die für ein Fertighaus benötigte Menge Holz wächst in weniger als einer halben Minute in heimischen Wäldern nach. Ein weiterer Vorteil: Rund 90 % aller in Deutschland gebauten Fertighäuser sind energiesparende Effizienzhäuser. Für diese ist sogar eine finanzielle Förderung durch die KfW möglich.

Von der Planung zum Eigenheim

Bevor der Bau des Fertighauses beginnen kann, gilt es, einiges zu organisieren. In 8 schnellen Schritten gelangen Kunden zu ihrem neuen Traumhaus:

  1. Grundstückssuche
    Bauinteressierte können sich entweder selbst auf die Suche nach einem geeigneten Grundstück begeben oder die Hilfe von Hausbauunternehmen in Anspruch nehmen.
  2. Finanzierungsmöglichkeiten
    Eine objektive Bestandsaufnahme hilft dabei, die notwendige Kreditsumme zu ermitteln. Wichtig ist, sich finanziell nicht zu überlasten und die monatlichen Raten nicht zu hoch anzusetzen.
  3. Baugenehmigung einholen
    Der Bauantrag wird vom Bauherrn und von einem so genannten Bauvorlageberechtigten (Architekt oder Ingenieur des Hausbauunternehmens) beim Bauamt der jeweiligen Kommune gestellt.
  4. Baupartner finden
    Erfahrung, Vertrauenswürdigkeit und Fachkompetenz sind drei Dinge, auf die bei der Wahl des Baupartners geachtet werden sollte.
  5. Bauplanung aufstellen
    Nun gilt es, wichtige Fragen zu beantworten, so etwa welche Bausubstanz gewünscht wird, wie groß das Fertighaus werden soll, was bei Aufteilung und Grundriss möglich ist und welche Fenstergröße sowie -qualität gewünscht wird. Weitere wichtige Themen sind Fußboden, Treppenhaus, Aufzug und Lichteinfall.
  6. Vorfertigung des Hauses
    Ist alles besprochen, werden die Dach-, Wand- und Deckenelemente für das Haus so weit wie möglich vorgefertigt. Diese Phase findet in witterungsunabhängigen Werkshallen statt, so dass es zu keinen Bauverzögerungen kommt.
  7. Fundamenterstellung
    Bevor die Bauteile des Fertighauses aufmontiert und fixiert werden können, muss das Fundament erstellt werden.
  8. Hausaufbau
    Im letzten Schritt wird das Fertighaus in etwa zwei Tagen aufgebaut. Dabei werden alle Einzelteile wie ein Puzzle zum gewünschten Traumhaus zusammengesetzt.
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